Liebe Patient*innen,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass unser ärztliches Team durch

Dr. med. Henning Rickmann – Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin

verstärkt wird. Dr. Rickmann erweitert unser Spektrum um das neurologische Fachgebiet u.a.

 

Neurophysiologische und Sonographische Diagnostik

 

Chronische Erkrankungen wie MS, Parkinson, Neuropathien,

Durchblutungsstörungen und Epilepsie

 

Spezielle Therapien mit Botulinumtoxin

 

Bei Fragen und Terminwünschen können Sie sich jederzeit an das ZIM-Team wenden. 

 

Dr. med. Henning Rickmann

Die Sonne lacht, alles beginnt zu blühen und die Nase kitzelt… Pollenallergie???

Hasel, Pappel, Weide und Ulme blühen im Frühjahr und verbreiten ihren Blütenstaub. Glücklich schätzen kann sich derjenige, der ohne juckende Nase die wärmende Frühlingssonne genießen und dadurch neue Energie schöpfen kann.

Bei einer Pollenallergie hingegen ist das Energietanken gar nicht so einfach, denn ständig läuft oder kitzelt die Nase, die Augen tränen und können geschwollen sein und der Schlaf ist in dieser Zeit meist auch eher schlecht. Das kommt daher, dass das Immunsystem bei Kontakt mit einem Allergen, in diesem Fall die Pollen, Abwehrkörper bildet, die es bei erneuten Kontakten freisetzt. Die allergische Reaktion wird durch diese Abwehrkörper ausgelöst und eine Entzündungsreaktion entsteht.

Durch die derzeitige Klimaerwärmung kann sich die Pollenflug verlängern, da die Belastung der Pollen bei warmen, trockenem und windigem Wetter am höchsten ist.

Bei uns in der Praxis bieten wir viele verschiedene Therapien an, um Betroffene die Pollenflugzeit so angenehm wie möglich zu machen.

Dazu gehören:

Eigenbluttherapie

Bei der Eigenbluttherapie wird das Immunsystem stimuliert und findet überwiegend Anwendung bei allergischen Erkrankungen wie z.B. Heuschnupfen. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden durch die Therapie angeregt und genutzt. Die Reaktionslage des Organismus wird erkennbar verbessert und führt zu einer Zunahme der Immunkörper im Blut. Bei der Anwendung wird dem Körper Blut entnommen und wieder injiziert. Dabei kann das Blut entweder unverändert oder mit Arzneimitteln angereichert wieder dem Körper zugeführt werden.

Augmentierte Akupunktur

Bei der augmentierten Akupunktur handelt es sich um eine verstärkte Akupunktur und ist sofort wirksam und eine effiziente Therapie bei z.B. Heuschnupfen oder Bindehautreizung. Die Therapie ist eine Kombination von Akupunktur, Neuraltherapie und Elektrostimulation. Die Anwendung ist wie folgt: im Bereich des Nackens werden zwei Akupunkturpunkte mittels einer lokalen Hautwiderstandsmessung bestimmt und anschließend betäubt. Akupunkturnadeln werden in die entsprechenden Stellen gesetzt und ein Stromimpuls appliziert. Bei dieser Anwendung ist man der Annahme, dass körpereigenes Kortison aktiviert wird. Die Durchführung der augmentierten Akupunktur ist beim Auftreten von ersten Symptomen durchzuführen.

Akupunktur

Bei einer Entzündungsreaktion wirkt die Akupunktur ausgleichend und lindert die Entzündungssymptome und reguliert den gestörten Energiefluss. Die Wirkungsweise der Akupunktur betrifft den gesamten Organismus und dieser ist von einem dichten Netzwerk von Kanälen (Meridianen) durchgezogen. Durch diese Meridiane fließt das Qi, die Lebensenergie, mit ihren Anteilen Yin und Yang. Die Lebensenergie mit ihren lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole, wirksam. Der ideale Gesundheitszustand wird durch ein völliges Gleichgewicht im Organismus gegeben. Ein Ungleichgewicht dagegen führt zu körperlichen und seelischen Symptomen. Bei der Akupunktur werden bestimmte Punkte auf die Meridiane gesetzt und dadurch gereizt/stimuliert und dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Organismus wirkungsvoll angeregt.

Homöopathische Mittel

Die Homöopathie ist sehr komplex und hält eine große Vielfalt an Einzelmittel für ganz individuelle Beschwerden bereit. Um das richtige Mittel bei einer Allergie zu bestimmen, sollte dies von einem Arzt oder einem erfahrenen Homöopath festgelegt werden.

Weitere hilfreiche Therapien sind u.a. DarmsanierungErnährung (Vermeidung der Allergene) und die Pflege von Schleimhäuten.

4 Tipps für die Linderung der Symptome bei einer Pollenallergie

Folgende Punkte können von jedem Allergiker zu Hause selbst durchgeführt werden:

  • bei Pollenflug häufiger nass wischen und saugen, um so die herabgefallenen Pollen zu entfernen.
  • Vor dem Schlafengehen die Haare waschen. Dadurch werden anhaftende Pollen an den Haaren und auf der Haut entfernt und abgewaschen. Dies führt zu einem ruhigeren Schlaf, da das Bett relativ pollenfrei bleibt.
  • Kleidung, die tagsüber getragen wurde, sollte nicht im Schlafzimmer aufbewahrt werden.
  • Eine Nasendusche beruhigt die Nase. Die Nase wird angenehm befreit durch das tägliche Nase spülen mit einer Nasendusche. Dies entspannt die Nasenschleimhäute und die Nasennebenhöhlen.

Kommen Sie gut durch die Pollenzeit – wir unterstützen Sie gerne.

Bild: Alex Jones on Unsplash

Rückenschmerzen sind eine richtige Volkskrankheit – laut des BARMER Arztreports leidet jeder vierte ambulante Arztbesucher unter ihnen. Sogar neun von zehn Menschen haben mindestens einmal im Leben Rückenschmerzen. Dabei ist es schwierig diese vollkommen zu vermeiden, doch eine ausreichende körperliche Aktivität kann ihnen vorbeugen und das Risiko verringern.

Was verursacht Rückenschmerzen?

Für Rückenschmerzen hat man verschiedene Ursachen gefunden, die nicht immer verhaltensabhängig sind. Das Alter, Geschlecht und die erbliche Veranlagung können genauso dafür verantwortlich sein, wie auch eine Über- oder Fehlbelastung. Auch zu wenig Bewegung kann die Schmerzen verursachen und daraus resultierendes Übergewicht ist ein Risikofaktor.

Rückenschmerzen vorbeugen

Damit die Schmerzen gar nicht erst entstehen, kann man einige Regeln beachten. Bewegung im Alltag ist z.B. besonders wichtig, denn viele Menschen üben einen Beruf aus, bei dem sie hauptsächlich sitzen. Das hat sich durch das vermehrte Homeoffice noch etwas verschlimmert. Dort sind dynamisches Sitzen und eine natürliche Sitzhaltung essentiell. Wie man Rückenschmerzen bei der Schreibtischarbeit und im Homeoffice verhindert, lesen Sie in unserem Blogartikel.

Neben ausreichender Bewegung sind auch Ruhepausen bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten wichtig.

Behandlungsmethoden und Therapien

Wer bereits unter Rückenschmerzen leidet, dem hilft häufig nur noch der Gang zum Arzt. Folgende Therapien bietet das Zentrum für Integrative Medizin in Karlsruhe an:

Manuelle Medizin

Mit der manuellen Medizin können Schmerzen allein durch die Arbeit mit den Händen gelindert werden.

Orthopädie

Orthopäden beschäftigen sich mit der Funktion des Bewegungsapparates und behandeln Schmerzpatienten und Sportler bei:

  • Verspannungen und Blockaden
  • Knieschmerzen, Hüftschmerzen oder Sprunggelenkschmerzen
  • Rückenschmerzen

Physiotherapie

Physiotherapie wird in der Regel ärztlich verordnet und ist eine ergänzende Behandlung. Neben körperlichen Übungen werden auch Massagen durchgeführt oder manuelle Lymphdrainagen.

Akupunktur

Die Akupunktur findet ihren Einsatz z.B. bei chronischen Rückenschmerzen. Durch eine gezielte Anwendung der Akupunkturnadeln an den Nervenenden sollen die Schmerzen gelindert werden können.

Rückenschmerzen – wann zum Arzt?

Natürlich müssen Sie nicht jedes Mal zum Arzt gehen, wenn Sie ein wenig Rückenschmerzen haben. Oftmals vergehen sie wieder durch ausreichend Bewegung. Doch bei bestimmten Symptomen sollten Sie auf keinen Fall zögern, einen Arzt aufzusuchen:

  • Taubheitsgefühle oder Lähmungserscheinungen
  • Besonders starke Schmerzen, die nicht mehr abklingen
  • Fieber oder Schweißausbrüche in der Nacht
  • Störung Ihrer Blasen- oder Darmfunktion

Haben Sie akute Beschwerden oder Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Quelle: Barmer – FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Rückenschmerzen

Mit der klassischen Akupunktur als Teilgebite der TCM kann der Organismus wirkungsvoll in seiner Heilung unterstützt werden.

Die Stimulation individuell ausgewählter Punkte ermöglicht dem Körper, sein Gelichgewicht wieder zu finden. In der Behandlung chronischer Schmerzsyndrome, Atemwegserkrankungen oder nervöser Beschwerden, hat die Akupunktur einen hohen Stellenwert.

Ihr Weg zur Akupunktur:

Zur Behandlung ist zunächst ein Anamnesegespräch erforderlich, in welchem neben den aktuellen Beschwerden auch konstitutionelle Faktoren wie die seelische Stimmungslage, Hitze- oder Kälteabneigung, die Qualität des Schlafs und aktuelle, sowie vorangegangene Belastungen abgefragt werden.

Die körperliche Untersuchung mit Einschluss der Elemente der TCM wie Puls-und Zungendiagnostik führt zur „chinesischen Diagnose“ und der daraus abzuleitenden Therapie, die neben Akupunktur auch diätische Maßnahmen, Bewegungstherapie und Weiteres enthalten kann.

Die Triggerpunktakupunktur (Dry needling) ist eine wirksame Methode bei akuten und chronischen Beschwerden des muskuloskelettalen Systems. In Kenntnis biomechanischer Zusammenhänge und Verkettungssysteme können erjöhte Spannungen durch gezielte Nadelstiche gelöst werden und das komplexe Zusammenspiel unterschiedlicher Muskelgruppen wieder hergestellt werden.

Sie möchten einen Termin zur Akupunktur in unserer Praxis oder haben weitere Fragen?

Ihre Spezialistinnen im Zentrum für integrative Medizin:

Gerne sind wir für Sie da !

Dr. med. Phoebe Washington-Dorando

Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und unreine Haut? Diese Symptome kennen wir alle, wenn der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind Hormone extrem wichtig. Doch wie können wir ein hormonelles Ungleichgewicht vorbeugen und einen normalen Hormonhaushalt regulieren?

Etwa 50 unterschiedliche Hormone werden in unseren Organen produziert. Daher ist es auch kein Wunder, dass aufgrund der Vielzahl an Hormonen ein hormonelles Ungleichgewicht entstehen kann.

Folgend eine Auflistung, wo die wichtigsten Hormone in unseren Organen gebildet werden:

Gehirn

In der Hypophyse, welche vom Hypothalamus gesteuert wird, werden u.a. folgende Hormone gebildet:

  • Oxytocin
  • Wachstumshormon (STH)
  • Luteinisierendes Hormon (LH) (spiel eine wichtige Rolle beim weiblichen Menstruationszyklus)

Schilddrüse

Zu den Schilddrüsenhormonen gehören:

  • T3 (Trijodthyronon) und T4 (Thyroxin)
  • Calcitonin

Nebennieren

Die Nebennieren bestehen aus Nebennierenrinde und Nebennierenmark und dieses Organ ist eine der Haupthormondrüsen. Diese Drüse bildet die (Stress-)Hormone:

  • Adrenalin und Noradrenalin
  • Cortisol
  • Dopamin

Bauchspeicheldrüse

Im Pankreas wird wohl eines der bekanntesten Hormone gebildet:

  • Insulin

Darm

Glücksgefühl – ein ganz besonders wichtiges Hormon, wird im Darm hergestellt:

  • Serotonin

Eierstöcke

Die Eierstöcke produzieren die weiblichen Geschlechtshormone

  • Östrogene
  • Gestagene (wie Progesteron)
  • Und in kleinen Mengen auch das männl. Geschlechtshormon Testosteron

Hoden

Die Hoden produzieren die männlichen Geschlechtshormone:

  • Testosteron
  • und in geringen Mengen auch das Östrogen Östradiol

Wie erkenne ich ein hormonelles Ungleichgewicht?

Die Folgen eines gestörten Hormonhaushaltes sind individuell, vielseitig und nicht immer klar zuzuordnen. Durch die große Bandbreite der sehr komplexen Aufgaben, die unsere Hormone übernehmen, ist dies nicht verwunderlich. Wenn die hormonelle Balance gestört ist, können jedoch verschiedene typische Symptome auftreten, dazu gehören:

  • Schlafstörungen und Müdigkeit
  • Haarausfall
  • Depressionen
  • Verdauungsprobleme
  • Unregelmäßiger Zyklus
  • Unreine Haut
  • Schwankendes Körpergewicht
  • Unfruchtbarkeit

Hierzu kann Ihnen ein ärztliches Gespräch weitere Aufklärung geben und eine individuell angepasste Therapie empfohlen werden.

Welche Gründe können ein hormonelles Ungleichgewicht begünstigen?

1. Die Anti-Baby-Pille und Medikamente

Die Einnahme der Pille gleicht einer Hormontherapie, denn die natürliche Hormonproduktion wird z.T. beeinflusst und durch künstliche Hormone ersetzt. Nebenwirkungen der Pille, die sich auf das gesamte Wohlbefinden beziehen, können auftreten und kommen mit Absetzen der Pille gegebenenfalls zum Vorschein. Dazu gehören:

  • unregelmäßiger Zyklus
  • Verschlechterung des Hautbildes
  • Erschöpfung
  • Stimmungsschwankungen

Neben der Pille gibt es aber auch weitere Medikamente, die Einfluss auf den natürlichen Hormonhaushalt haben. Diese sind oft die Ursache für Schlafstörungen, Müdigkeit und Depression. Besprechen Sie dies am besten mit Ihrem Arzt, er kann Ihnen individuell Auskunft geben.

2. Vitamin Mangel

Für einen gut funktionierenden und gesunden Organismus spielen Vitamine und Nährstoffe eine wichtige Rolle. So wird z.B. Jod für die Produktion von Schilddrüsenhormonen benötigt. Zink trägt zu einem normalen Stoffwechsel bei. Vitamine und Spurenelemente werden zur Hormonproduktion und Regulierung benötigt. Eine besondere Rolle nimmt hier das Vitamin D3 ein, denn es handelst sich dabei selbst um eine Hormon-Vorstufe und nimmt Einfluss auf die Steuerung weiterer Hormone.

3. Auswirkungen von Stress

Die meisten können bestätigen, dass Emotionen einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Gefühle wie Stress, Ärger, Wut und Angst verursachen, dass wir vermehrt die Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol ausschütten. Dies ist ein normaler Prozess und auch so gewollt, denn die Ausschüttung befähigt uns, in Gefahrensituationen schnell zu reagieren.

Entspannt sich die Situation jedoch nicht oder Erholungsphasen fallen zu kurz aus, kann sich dies negativ auf unseren gesamten Hormonhaushalt auswirken. Der zu hohe Stresshormonspiegel kann die Produktion der Geschlechtshormone (Östrogen und Testosteron) stark beeinflussen.

4. Einfluss der Ernährung

Eine besonders wichtiger Funktion hat die Ernährung, da sie notwendige Vitamine und Spurenelemente liefert, wie zum Beispiel Jod für die Schilddrüsenhormone. Ohne die Zufuhr an Nährstoffen können bestimme Hormone nicht ausreichend produziert werden.

Eine schlechte Stimmung kann oftmals damit zusammen hängen, dass das Glückshormon fehlt – oft durch eine einseitige und nährstoffarme Ernährung verursacht.

5. Umwelteinflüsse

Schadstoffe, welche die Hormonproduktion negativ beeinflussen, kommen aus der Umwelt wie Abgase, belastete Lebensmittel und Kosmetika. Sie greifen in unser natürliches Hormonsystem ein und dadurch auch in den gesamten Stoffwechsel. Auf folgende Schadstoffe sollte besonders geachtet werden:

  • Pestizide
  • Weichmacher
  • Parabene (in Kosmetika)

Mit den Einflüssen unserer Umwelt auf die Gesundheit beschäftigt sich übrigens die Umweltmedizin. Dr. med. Harry König ist Diplom Umweltmediziner und bietet verschiedene Therapien in diesem Bereich an.

Tipp: Der BUND hat eine App entwickelt, mit der Pflegeprodukte auf ihre Inhaltsstoffe geprüft werden können. Sie nennt sich ToxFox und kann für beide Betriebssystem (Android und Apple) heruntergeladen werden.

Grundregeln für ein hormonelles Gleichgewicht

1. Auf eine ausgewogene Ernährung achten

Eine gute, ausgewogene Ernährung kann dabei unterstützen, dass die Hormone wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Hierzu ist aber ein gesunder Darm besonders wichtig, da er das Zentrum bildet, in welchem sämtliche Vitamine, Nährstoffe und auch Hormone bereitgestellt und verteilt werden.

Zum Thema Darmgesundheit sprechen Sie uns gerne an, wir unterstützen Sie gerne.

Viele Lebensmittel enthalten von Grund auf pflanzliche Hormone, die den körpereigenen Hormonen stark ähneln und dadurch unterstützend wirken können. Um einige zu nennen:

  • Getreide und Pseudogetreide: Amaranth, Buchweizen, Hafer
  • Nüsse und Samen: Mandeln, Leinsamen, Sesam, Pistazien, Haselnüsse
  • Kräuter und Gewürze: Frauenmantel, Mönchspfeffer, Salbei, Johanniskraut, Knoblauch, Meerrettich, Nachtkerze, Schafgarbe, Senf
  • Obst: Aprikosen, Datteln, Feigen, Granatapfel, Bananen, Papaya, Brombeeren
  • Gemüse: Gurken, Möhren, Kichererbsen, Sellerie, Mungobohnen, Linsen, Kürbis, Erbsen

2. Ausreichend Bewegung

Für mehr Balance ist eine regelmäßige und ausreichende Bewegung für Körper und Geist wichtig. Durch regelmäßige Bewegung werden unsere Muskeln beansprucht, was uns fit und kräftig macht. Durch die Muskelaktivierung wird aber auch die Hormonproduktion angekurbelt. Beim Sport werden vor allem Dopamin (unser Motivation), Serotonin (Glückshormon) und Endorphine (die körpereigene Schmerzmittel und Stimmungsaufheller sind) produziert und vermehrt ausgeschüttet.

3. Mental Health und Psychische Balance

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und da ist Stress oft schon vorprogrammiert. Stress, ganz egal ob psychisch oder emotional, kann das hormonelle Gleichgewicht stark beeinflussen. Daher ist es besonders wichtig, auf eine emotionale Ausgeglichenheit zu achten. Regelmäßige Entspannung und ein gesunder Schlaf sind die Basis für einen ausgeglichenen Alltag. Leiden Sie unter Schlafprobleme? Sprechen Sie uns gerne an, wir unterstützen Sie gerne.

4. Medikamente und Anti-Baby Pille

Bestimmte chemische Substanzen können schädlich auf unseren Organismus wirken. Aus diesem Grund achten Sie darauf, was Sie ihrem Körper zuführen. Sie entscheiden und Sie sind für Ihren Körper verantwortlich. Hierzu stehen Ihnen unsere ärztlichen Kollegen gerne zur Seite.

Geeignete Therapien bei einem hormonellen Ungleichgewicht

Wir bieten in unserer Praxis verschiedene Therapien zur Hormonbehandlung an. Vor jeder Therapie findet eine gründliche körperliche Untersuchung mit einer umfangreichen Anamnese statt. Aus dieser Anamnese werden gezielte und individuelle Laboruntersuchungen, die die Defizite und Überschüsse im Hormonhaushalt sichtbar machen, untersucht.

Im Blut können die Schilddrüsen-Hormonwerte bestimmt werden. Über einen Hormontest werden die Geschlechtshormone sowie Cortisol, Melatonin und DHEA bestimmt. Anschließend kommt die Therapie mit bioidentischen Hormonen zur Anwendung, die zum Ziel hat, die Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Diese Therapie wird ganz individuell angepasst.

Unter bioidentischen Hormonen versteht man Hormone, die identisch der körpereigenen Hormone sind. Sie entsprechen den vom Körper selbst hergestellten Hormonen.

Liebe Patient*innen,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass unser ärztliches Team ab 01. Juni 2024 durch

Dr. med. Angela Oertel – Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe 

verstärkt wird.

Frau Dr. Oertel wird donnerstags und bei Bedarf zusätzlich an weiteren Tagen in der Praxis anwesend sein und erweitert unser Spektrum um das gynäkologische Fachgebiet.

u.a.

  • Diagnostik und Behandlung aller Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane

         insbesondere

  • Dysplasie-Sprechstunde zur Erkennung von Krebsvorstufen der weiblichen Genitalien
  • Ultraschalldiagnostik inkl. Brust
  • Vor – und Nachsorgeuntersuchung
  • Hormonelle Dysbalancen
  • Empfängnisverhütung
  • Endometriose
  • Gynäko-Onkologie

 

Bei Fragen und Terminwünschen können Sie sich jederzeit an das ZIM-Team wenden 

 

Dr. med. Angela Oertel
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